1954

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Das Jahr 1954 in der Geschichte des SV Waldhof Mannheim.

Ereignisse

Am ersten Spieltag der Saison 1953-1954 besiegte der SV Waldhof den Aufsteiger Jahn Regensburg mit 5:0. Die Fussball-Welt in Mannheims Norden schien in Ordnung zu sein. Doch am Ende der Runde musste der Verein den bitteren Gang in die 2. Liga Süd antreten. Ausschlaggebend war das schlechtere Torverhältnis gegenüber den Stuttgarter Kickers. Es war der erste Abstieg in der Geschichte des SV Waldhof und nach 40 Jahren war man zum ersten Mal nicht mehr in der höchsten Spielklasse vertreten. Im gleichen Jahr vollbringt die Deutsche Fußball-Nationlmannschaft um Trainer-Legende Sepp Herberger das Wunder von Bern und wird Weltmeister 1954.

Nach dem Abstieg verließen mit Georg Herbold und Ludwig Siffling die letzten beiden Vertreter die Mannschaft, die bereits in den dreißiger Jahren zur erfolgreichen Waldhof-Elf gehörten. Die erste Saison in der Zweitklassigkeit begann katastrophal für den SVW . Nach sechs Spielen stand man mit 1:11 Punkten auf dem letzten Platz. Immerhin konnte man sich noch auf Rang 8 vorarbeiten. Ganz anders die Boxabteilung bei den Blau-Schwarzen. Edgar Basel wurde Europameister und Deutscher Meister, Willi Roth Deutscher Vizemeister.

Sepp Herberger war der Macher, der Magier, der an jenem denkwürdigen 4. Juli 1954 zu einer Unvergänglichkeit geworden ist, zu einem Denkmal seiner selbst.

Weltmeisterschafts-Finale zwischen Ungarn und Deutschland, Riese gegen Zwerg, der Über-Favorit gegen den geradezu hoffnungslosen Außenseiter. Doch genau der gewann nach einem fast schon deprimierenden Rückstand von 0:2 schließlich mit 3:2 - dank Sepp Herberger, dem listigen Tüftler und Taktiker auf der Trainerbank, dank Fritz Walter, seinem kongenialen Spielführer, dank Max Morlock, Helmut Rahn und Torwart Toni Turek, den Herbert Zimmermann in seiner denkwürdigen Hörfunk-Reportage zu einem "Fußball-Gott" machte. Und weil es arg untertrieben gewesen wäre, lediglich von einer Sensation zu sprechen oder gar nur von einer alltäglichen Überraschung, ging dieser Triumph, der auch für das Selbstwertgefühl der jungen Republik eine enorme Schubkraft wurde, als "Wunder von Bern" in die Sportgeschichte ein.





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