ATSV Wurzen

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ATSV Wurzen
Voller Name ATSV „Frisch Auf“ Wurzen e.V.
Gegründet 1. September 1898
Stadion Albert-Kuntz-Stadion
Plätze 8000
Liga Bezirksliga Leipzig
2006/07 1. Platz (Bezirksklasse Leipzig, Staffel 2)
Trikotfarben
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Heim
Trikotfarben
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Auswärts

Der ATSV „Frisch Auf“ Wurzen e.V. ist ein Sportverein aus Wurzen in Sachsen.

Geschichte

Der ATSV wurde 1898 als Turnverein gegründet. Seit Beginn der 1910er Jahre wird vorrangig Fußball gespielt. In der DDR-Zeit hieß der Verein BSG Empor Wurzen West bzw. BSG Empor Wurzen. Unter diesem Namen feierte er in den 1950er Jahren seine größten Erfolge. 1952 wurde die erste Mannschaft Sachsenmeister und stieg in die DDR-Liga auf. Im selben Jahr drang sie ins Halbfinale des FDGB-Pokals vor, in dem sie sich dem späteren Pokalsieger SG Volkspolizei Dresden mit 1:3 geschlagen geben musste. 1954 kam Wurzen erneut ins Halbfinale und unterlag Motor Zwickau mit 0:2. Mehrere Jahre spielte das Team in der DDR-Liga und wurde 1954 und 1955 jeweils Staffeldritter. 1959 folgte der Abstieg in die DDR-Liga II. In der Mannschaft der End-1950er spielte der spätere DDR-Nationalspieler Manfred Walter. Mit der Reorganisation des Ligasystems wurde Wurzen 1963 viertklassig.

1989 spielte Empor Wurzen in der Bezirksliga Leipzig und war damit wieder drittklassig. Nach der Wende wurde der Verein in 1. FSV Wurzen umbenannt und qualifizierte sich für die Landesliga Sachsen, stieg jedoch gleich als abgeschlagener Letzter wieder ab. 1992 folgte die Umbenennung in „Frisch Auf“ Wurzen. Infolge von Neuorganisationen des Spielbetriebs war die erste Mannschaft ab 1994 nur noch sechstklassig, stieg aber 1996, 1998 und 2001 jeweils wieder in die Landesliga auf. Nachdem der ATSV zwischenzeitlich in die Bezirksklasse abgerutscht war, konnte er sich 2007 als Meister wieder für die Bezirksliga qualifizieren.

Schlagzeilen machte im Mai 2007 ein Spiel der C-Jugend des ATSV, bei dem von jugendlichen Spielern und Zuschauern rassistische Parolen zu hören waren[1] - in einem Stadion, das nach dem in der Nachbargemeinde Bennewitz geborenen Widerstandskämpfer Albert Kuntz benannt ist.

Stadion

Die Mannschaften tragen ihre Heimspiele im Albert-Kuntz-Stadion[2] aus, das 8000 Zuschauern Platz bietet; 200 Plätze sind überdachte Sitzplätze.[3]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Heike Baldauf: „Neonazis im Osten: Judenhass in der Kinderliga“, Spiegel Online, 31. Mai 2007
  2. auch „Frisch Auf Stadion“, laut Aufschrift über dem Eingangsbereich, vgl. Foto hier
  3. nordostfussball.die-fans.de


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