Alfred Schön

Aus WikiWaldhof
Wechseln zu: Navigation, Suche
Alfred Schön

Alfred Schoen 1983-1984
Spielerinformationen
Voller Name Alfred Schön
Geburtstag 13. Januar 1962
Geburtsort Wiesloch, DeutschlandDeutschland Deutschland
Position Zentrales Mittelfeld
Vereinsinformationen karriereende
Vereine in der Jugend

1976-1979
07/1979 - 06/1980
DeutschlandDeutschland FC Frauenweiler
DeutschlandDeutschland VFB Wiesloch
DeutschlandDeutschland Waldhof Mannheim
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
07/1980 - 06/1988
07/1988 - 06/1990
07/1990 - 06/1991
07/1991 - 06/1993
07/1993 - 06/1994
07/1994 - 06/1998
DeutschlandDeutschland Waldhof Mannheim
DeutschlandDeutschland Stuttgarter Kickers
DeutschlandDeutschland Waldhof Mannheim
FrankreichFrankreich AS Nancy
DeutschlandDeutschland Carl Zeiss Jena
DeutschlandDeutschland TSG Hoffenheim
227 (10)
64 (1)
36 (2)
54 (1)
12 (13)
Nationalmannschaft
1980-1981
1982
1984
DeutschlandDeutschland Deutschland U-19
DeutschlandDeutschland Deutschland U-21
DeutschlandDeutschland Olympia-Auswahlmannschaft
10 0(1)
14 0(1)
4 0(0)
Stationen als Trainer
07/1999 - 06/2008 DeutschlandDeutschland 1899 Hoffenheim Co-TR

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 24. Januar 2019

Fehler entdeckt?
Dann schicken Sie hier eine Korrektur ab.

Vorlage:Infobox Fußballspieler/Veraltete Parameter

Alfred Schön (* 13. Januar 1962 (58) in Wiesloch) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und Trainer. Er spielte in der Fußball-Bundesliga und der französischen Ligue 1 und war Juniorenweltmeister.

Karriere

Alfred Schön, dessen Heimatverein der FC Frauenweiler ist, kam über den VfB Wiesloch 1978 zum SV Waldhof. Der Mittelfeldspieler blieb den Waldhof-Fans in besonderer Erinnerung. War er es doch, der am 13.August 1983 im Südweststadion zu Ludwigshafen das erste Bundesligator für Waldhof Mannheim schoß. Zu seinen größten Erfolgen zählen der Gewinn der U 19 Weltmeisterschaft und die Teilnahme an den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles. Im Juli 83 bestand Alfred Schön als Bester die Prüfung zum Verwaltungsangestellten bei der Stadt Mannheim.

Spieler

Schön lernte das Fußballspielen in seiner Heimatstadt beim FC Frauenweiler und beim VfB Wiesloch. Dort wurde er in die Badische Auswahl berufen und fiel den Blau-Schwarzen auf. 1978 wechselte er zum SV Waldhof Mannheim und wurde Stammspieler in den in dieser Zeit hochklassigen Jugendmannschaften des Waldhofs. Dort wurde er 1980 unter Trainer Kurt Kobberger Deutscher A-Jugend Meister. Am 12. Juli 1980 gelang im Endspiel gegen Schalke 04 ein 2:1. Ein Jahr später wurde er Juniorenweltmeister mit der deutschen Nationalmannschaft. Er hatte zwar keine Laufbahn in den U-Mannschaften des DFB hinter sich, aber durch seine Leistungen beim SVW hat ihn U20-Bundestrainer Dietrich Weise kurz vor der WM zu einem Lehrgang nach Frankfurt eingeladen, wo er überzeugte. Bei dem Turnier erzielte er in der Verlängerung des Halbfinales gegen Rumänien das 1:0.[1]

Beim Waldhof wurde er in diesem Jahr als Amateur bereits in der ersten Mannschaft eingesetzt und konnte sich mit ihr für die eingleisige 2. Bundesliga qualifizieren. Er etablierte sich rasch als Stammspieler und zusammen mit fünf Mannschaftskollegen aus der A-Jugend-Meistermannschaft gelang 1983 der Aufstieg in die 1. Bundesliga, in der Schön im ersten Spiel gegen Werder Bremen das erste Bundesligator der Waldhofgeschichte schoss. 1984 war er mit zwei anderen Waldhofspielern Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Los Angeles.

Anschließend folgten Schöns größte Erfolge als Vereinsspieler. In der Saison 1984/85 wurde der SV Waldhof sechster in der Bundesliga und verpasste nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses die Teilnahme am UEFA-Pokal. In der Saison darauf konnte im DFB-Pokal das Halbfinale erreicht werden, in dem die Mannschaft dem späteren Pokalsieger FC Bayern München unterlag. Danach wurde der Waldhof schwächer, weil aufgrund der finanziellen Gegebenheiten jedes Jahr starke Spieler abgegeben werden mussten. Auch Alfred Schön verließ den Verein und wechselte 1988 zu den Stuttgarter Kickers, mit denen er in die 2. Bundesliga abstieg.

Nachdem auch der SV Waldhof abgestiegen war, wechselte er nochmal für eine Saison zu seinem alten Verein. Anschließend spielte Schön von 1991 bis 1993 beim AS Nancy in der ersten und zweiten französischen Liga, ehe er 1993/94 nochmals in der 2. Bundesliga beim FC Carl Zeiss Jena aktiv war. Zum Abschluss seiner Karriere spielte Schön von 1994 bis 1998 für die TSG Hoffenheim in der Landesliga und in der Verbandsliga.

Alfred Schön absolvierte in seiner Karriere 180 Spiele in der Bundesliga, in der er 9 Tore schoss, und 159 Zweitligaspiele mit 6 Toren. Hinzu kommen 30 Spiele und 1 Tor in der ersten und 11 Spiele in der zweiten französischen Liga. Schön kam auf 4 Einsätze mit der deutschen Olympia-Auswahl sowie zu 14 Spielen und einem Tor mit der Junioren-Nationalmannschaft.

Erfolge

Am 18. Oktober 1981 wurde Alfred Schön U 19-Weltmeister.Mit 4:0 gewann Deutschland im Cricket Ground in Sidney gegen Katar. Zuvor schoß er im Halbfinale gegen Rumänien das entscheidende 1:0 in der Verlängerung. Ein weiterer Erfolg war die Teilnahme an den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles. Alfred Schön spielte 14 mal in der U-21, einmal in der B-Nationalmannschaft und viermal für die Olympia-Auswahl für Deutschland

Trainer

Nach seiner aktiven Zeit als Spieler wurde Alfred Schön Trainer bei der TSG 1899 Hoffenheim. Er führte den Verein 2000 von der Verbandsliga Baden in die Oberliga Baden-Württemberg. Danach war er Co-Trainer unter Hansi Flick. 2006 war Schön nochmal Interims-Trainer der ersten Mannschaft in der Regionalliga Süd und danach Trainer der zweiten Mannschaft. Seitdem arbeitet Alfred Schön als Scout und Juniorentrainer bei der TSG 1899 Hoffenheim. 2010 wurde er zum Chefscout befördert.

Bilder


Literatur

  • Günter Rohrbacher-List: Blau und Schwarz - Der SV Waldhof. Mannheim 2004, ISBN 3-927455-15-6
  • Karl-Heinz Schwarz-Pich: 100 Jahre SV Waldhof Mannheim 1907-2007. Mannheim 2007, ISBN 978-3-00-019800-7

Einzelnachweise

  1. Alfred Schön: Erinnerungen eines U20-Weltmeisters achtzehn99.de vom 19.6.2015, abgerufen am 24. Januar 2020

Weblinks



Hier könnte Ihre Werbung stehen

in allen mehr als 20.000 Artikeln