Carlos Babington

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Carlos Babington (* 20. Februar 1949) war 27-facher argentinischer Nationalspieler und gehörte mit zu den besten Spielern der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland.

In den Jahren 1972/73 übernahm der ehemalige Star-Spieler Omar Sívori das Traineramt der "Albiceleste". Über die Gegner Bolivien und Paraguay setzte sich Argentinien in der WM-Qualifikation durch. Im Frühjahr 1973 bestritt das Team vom La Plata ein Freundschaftsspiel gegen den Europameister Deutschland in München. Die Mannschaft von Sívori gewann mit 3:2 Toren gegen das Team von Helmut Schön. Carlos Babington wurde in der 81. Spielminute beim Stand von 1:3 eingewechselt. Unmittelbar vor Beginn der WM 1974 verlor Argentinien am 26. Mai in Amsterdam gegen die Holland ein Vorbereitungsspiel mit 1:4 Toren. Jetzt amtierte als Trainer Vladislao Cap. Das erste Spiel bestritten die Südamerikaner am 15. Juni gegen den Olympiasieger 1972, Polen. Es wurde ein herausragendes Spiel der Gruppenphase. Babington beherrschte Raum, Ball und Gegner und schlug die Bälle meist diagonal über das halbe Feld in den Angriff zu René Houseman, Hugo Ayala und Mario Kempes. Polen gewann das Spiel mit 3:2 Toren. Kapitän Kazimierz Deyna und die zwei pfeilschnellen Flügelstürmer Robert Gadocha und Grzegorz Lato waren durch die Abwehr um Routinier Roberto Perfumo nicht auf Dauer zu halten. Die Männer um Carlos Babington und René Housman lieferten mit Italien (1:1) und Polen (2:3) die schönsten Spiele der ersten Finalrunde ab. In der zweiten Finalrunde sprang nur noch ein 1:1 gegen die DDR heraus. Nach der Weltmeisterschaft wechselte er zur SG Wattenscheid 09 und absolvierte dort bis 1978 120 Spiele in der 2. Bundesliga Nord, in denen er 46 Tore erzielte.

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