Detlef Olaidotter

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Detlef Olaidotter
Detlev Olaidotter.jpg
Spielerinformationen
Voller Name Detlef Olaidotter
Geburtstag 29.Dezember 1957
Geburtsort ???, DeutschlandDeutschland Deutschland
Position Mittelfeld / Angriff
Vereinsinformationen Karriereende
Vereine in der Jugend
bis 1978
07/1978 - 06/1979
DeutschlandDeutschland SV Hagen
DeutschlandDeutschland Lüneburger SK
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
07/1979 - 06/1983
07/1983 - 10/1984
11/1984 - 06/1988
DeutschlandDeutschland VfL Osnabrück
DeutschlandDeutschland Waldhof Mannheim
DeutschlandDeutschland Stuttgarter Kickers
143 (26)
22 (2)
79 (17)
Stationen als Trainer
07/1988 - 06/1992
07/2004 - 12/2004
07/2011 – 06/2012
07/2012 - 12/2013
01/2014 - 11/2014
07/2016 - 06/2017
07/2017 -
07/2017 -
DeutschlandDeutschland SpVgg Renningen
DeutschlandDeutschland ESG Kornwestheim
DeutschlandDeutschland VfB Neckarrems II
DeutschlandDeutschland FC Marbach
DeutschlandDeutschland SpVgg 07 Ludwigsburg
DeutschlandDeutschland TV Neckarweihingen
DeutschlandDeutschland Sf Höfen-Baach
DeutschlandDeutschland FV Ingersheim (Sportl. Jugendleiter)

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 24. September 2019

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Detlef Olaidotter (* 29. Dezember 1957 (62)) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Der gelernte Maurer absolvierte 22 Spiele in der Bundesliga für den SV Waldhof Mannheim und kam zudem in 222 Partien in der 2. Bundesliga zum Einsatz.


Karriere

Olaidotter spielte zunächst beim SV Hagen, ehe er über den Lüneburger SK 1979 zum VfL Osnabrück in die 2. Bundesliga Nord kam. Dort debütierte er am 1. Spieltag der Spielzeit 1979/80, als er beim 2:0-Erfolg über Arminia Hannover am 28. Juli in der Startelf stand. Sein erstes Profitor gelang dem Stürmer bei der 1:4-Niederlage gegen DSC Wanne-Eickel am 9. August desselben Jahres, als ihm in der 54. Spielminute der Ehrentreffer für den VfL gelang. An der Seite von Horst Feilzer konnte er sich als Stammspieler etablieren. Er spielte für die Lila-Weißen zuerst in der zweigeteilten 2. Bundesliga Nord und ab 1981 in der eingleisigen 2. Bundesliga. Zeitzeugen erinnern sich besonders an die blonde Mähne des auffälligen Stürmers, der seine Stärken im Dribbling hatte. Allerdings fehlte ihm manchmal die Effektivität. Schlagzeilen machte er im Dezember 1989, als er mit Ersatztorwart Uwe Seiler im Training aneinandergeriet: Weil die anderen Spieler und die Trainer Handgreiflichkeiten aber verhindert hatten, verabredeten sich die beiden zum Treffpunkt vor dem Trainingsgelände nach dem Duschen, um das auf ihre Weise zu klären. Das veranlasste Trainer Werner Biskup, die beiden für das Spiel bei Werder Bremen (1:3) zu suspendieren und ihnen eine Geldstrafe aufzubrummen.[1]

1983 wechselte Olaidotter zum SV Waldhof Mannheim in die Bundesliga. Hier schaffte er es nicht, sich als Stammspieler zu etablieren und kam fast ausschließlich als Einwechselspieler zum Einsatz. Sein Depüt gab Olaidotter beim ersten Waldhof-Bundesligaspiels gegen Werder Bremen und sein erstes Erstligator erzielte er am 24. März 1984 beim 1:1-Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt. Nach 19 Einsätzen im ersten Jahr und drei Kurzeinsätzen zu Beginn der Spielzeit 1984/85 verließ er im Oktober die 1. Bundesliga und wechselte zurück in die 2. Bundesliga. Neuer Arbeitgeber wurden die Stuttgarter Kickers.

Nach Anlaufschwierigkeiten im ersten Jahr konnte er sich in seiner zweiten Spielzeit als Stammkraft neben Andreas Merkle im Stuttgarter Sturm etablieren. Mit zwölf Saisontoren gelang ihm ein persönlicher Spitzenwert. In der folgenden Spielzeit konnte er jedoch nicht an die starken Leistungen anknüpfen und fand sich erneut im Schicksal des Einwechselspielers wieder.

1987 stand er im Endspiel des DFB-Pokal. Die Blauen verloren allerdings gegen den Hamburger SV vor 76 000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion mit 3:1. In der Kickers-Elf standen auch - die bei Waldhof bekannten - Dieter Finke, Bernd Schindler, Hans Hein und Niels Schlotterbeck. In der Aufstiegssaison 1987/88 kam Olaidotter jedoch nur noch zu zwei Kurzeinsätzen und musste seine Karriere nach einem Kreuzbandriss beenden.

Trainer

Nach seinem Karriereende übernahm Olaidotter den Trainerposten beim Amateurklub SpVgg Renningen in der Verbandsliga, den er vier Jahre lang betreute. Seit 1996 arbeitet er als Sportlehrer an der Kindersportschule Kornwestheim. Im Juli 2004 übernahm er beim Kreisligisten ESG Kornwestheim die Trainingsarbeit. Bereits im Dezember räumte er aber wegen Erfolgslosigkeit wieder seinen Stuhl.

Nach einem Engagement bei der zweiten Mannschaft des VfB Neckarrems trainierte er ab der Saison 2012/13 die Mannschaft des FC Marbach, mit der er in die Landesliga Württemberg aufstieg. Wegen mangelnder Unterstützung durch den Vorstand löste er seinen Vertrag auf und übernahm im Januar 2014 das Training des Klassenkonkurrenten SpVgg 07 Ludwigsburg.[2] Im November desselben JAhres wurde der Vertrag - nach 2 Punkten aus 6 Spielen - wieder aufgelöst.[3]

Seit der Saison 2017/18 ist er bei den Sf Höfen-Baach in der Kreisliga als Trainer tätig. Außerdem übernahm er beim FV Ingersheim das Amt des Sportlichen Jugendleiters.[4]

Er betreibt die "Nachwuchsakademie Olaidotter".[5]

Bilder


Vereinsspiele

Liga Jahr Verein Spiele Tore
1.Bundesliga Süd 1983-1984 SV Waldhof Mannheim 19 2
DFB-Pokal 1983-1984 SV Waldhof Mannheim 1 0
1.Bundesliga Süd 1984-1985 SV Waldhof Mannheim 3 0

Einzelnachweise

  1. VfL Osnabrück: Ex-Stürmer Detlef Olaidotter wird 58 noz.de vom 29.12.2015, abgerufen am 24. September 2019
  2. Olaidotter neuer Trainer bei 07 Ludwigsburg swp.de vom 5.12.2013, abgerufen am 24. September 2019
  3. SpVgg 07 Ludwigsburg entlässt Trainer Olaidotter stuttgarter-zeitung.de vom 11.11.2014, abgerufen am 24. September 2019
  4. Fußballkompetenz am Fischerwörth fv-ingersheim.de vom 5.8.2017, abgerufen am 24. September 2019
  5. Nachwuchsakademie Olaidotter fussballschule-olaidotter.de, abgerufen am 24. September 2019

Weblinks



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