Eintracht-Stadion

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Eintracht-Stadion
Eintracht-Stadion
Eintracht-Stadion
Daten
Ort Flagge von GermanyGermany Braunschweig, Deutschland
Eigentümer Stadt Braunschweig
Verein Eintracht Braunschweig (Fußball)
Braunschweig Lions (American Football)
Goslarer SC 08 (Fußball)
Eröffnung 1923
Erstes Spiel Eintracht Braunschweig - 1. FC Nürnberg (1:10) am 17. Juni 1923
Kapazität 24.484 (25.540 ab Juni 2010) Plätze
Oberfläche Rasen
Kosten 15 Mio. (2009)
Sanierungen 1963/64, 1995, 2008-2010[1]
Veranstaltungen

DFB-Pokalfinale (1955), 104. Deutsche Leichtathletik Meisterschaften (2004)

Das Eintracht-Stadion in Braunschweig hat rund 25.000 Plätze, davon 10.000 überdachte Sitzplätze und 10.000 überdachte Stehplätze. Aufgrund von Sicherheitsvorschriften werden bei internationalen Veranstaltungen und Spielen der Braunschweiger Eintracht nur 23.500 Plätze genutzt.[2] Es ist das Heimatstadion des Fußballdrittligisten Eintracht Braunschweig und des American-Football-Bundesligisten Braunschweig Lions. In der Saison 2009/2010 trägt der Goslarer SC 08 seine Heimspiele in der Fußball-Regionalliga hier aus.

Das bereits 1923 eröffnete Stadion hatte ursprünglich etwa 28.000 überwiegend Stehplätze und eine Holztribüne. Hier fand u.a. das Finale im DFB-Pokal 1955 zwischen dem Karlsruher SC und dem FC Schalke 04 statt. Nach einer Modernisierung und Erweiterung 1963/64 hatte es dann rund 40.000 überwiegend ungeschützte Steh- und einige (Tribünen-) Sitzplätze. Anfang Juni 1967 wurde hier nach einem 4:1-Sieg über den 1. FC Nürnberg die Deutsche Fußballmeisterschaft von Eintracht Braunschweig gefeiert.

Anfang der 80er-Jahre erwarb die Stadt Braunschweig das bis dahin vereinseigene Stadion vom Verein Eintracht Braunschweig, fortan war der offizielle Name Städtisches Stadion an der Hamburger Straße.

1995 wurde die Stadionanlage noch einmal komplett umgebaut. Neue Flutlichtmasten wurden errichtet, die alte Südkurve wurde abgerissen und mit überdachten Stehplätzen wieder aufgebaut. Die Gegengerade im Osten, die bisher 10.000 Steh- und 2.000 Sitzplätze bot, wurde zur reinen Sitzplatztribüne umgebaut. Die Einweihung der Anzeigetafel am 3. November 1996 beendete die Arbeiten zur Grundrenovierung des Stadions. Diese alte Tafel wurde 2004 verkauft und abmontiert, dafür wurde im Rahmen der im Stadion ausgetragenen 104. Deutschen Leichtathletik-Meisterschaft eine Videowand installiert, die weiterhin in Gebrauch blieb.

Am 2. Juni 2008 gab der Verein bekannt, dass die Namensrechte des Stadions von der Stadt an eine Gruppe aus fünf Eintracht-Sponsoren (Braunschweigische Landessparkasse, BS|ENERGY, Öffentliche Versicherung Braunschweig, Volksbank Braunschweig-Wolfsburg und Volkswagen Financial Services AG) verkauft wurden. Das nach wie vor städtische Stadion konnte somit wieder unter dem Traditionsnamen Eintracht-Stadion firmieren.[3]

Im Zuge einer erneuten Modernisierung soll die noch offene Nordkurve überdacht und ausgebaut sowie sonstige Erweiterungen (VIP-Logen, neue Funktionsräume, sowie ein separates Gebäude für Geschäftsräume und Gastronomie) realisiert werden. Dafür wurden rund 15 Millionen Euro veranschlagt; der Baubeginn war im Juli 2009, die Fertigstellung ist für Juni 2010 geplant. Die ersten Umbauarbeiten mit einem Etat von 7,6 Millionen Euro beschränken sich nach neuestem Beschluss aus Geldknappheit zunächst nur auf die Nordkurve und die Funktionsräume. Die Kapazität des Stadions erhöht sich durch den Umbau der Nordkurve nur leicht um 1000 auf 25.500 Plätze, da ein Großteil der Tribüne von Steh- auf Sitzplätze umgerüstet wird. Alle Bauarbeiten sollen bei eingeschränktem Stadionbetrieb durchgeführt werden, d.h. die Gästekurve kann jeweils nur bis zur Hälfte belegt werden.[1]

Im Eintracht-Stadion finden auch Konzerte und Leichtathletikwettbewerbe statt. Unter anderem sind dort mehrmals die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften ausgetragen worden.

Anfahrt

Aus Norden, Westen und Osten fährt man über die A 2 Hannover–Berlin bis zum Autobahnkreuz Braunschweig-Nord (Ausfahrt 55) und weiter über die A 391 (Westtangente) und A 392 (Nordtangente) zur Ausfahrt Hamburger Straße. Von Süden fährt man über die A 7 Kassel–Hannover bis zum Dreieck Salzgitter und weiter über die A 39 und die A 391, A 392 ebenfalls bis zur Ausfahrt Hamburger Straße. Der Großparkplatz Schützenplatz liegt etwa 500 Meter stadtauswärts der Anschlussstelle Hamburger Straße (der Ausschilderung folgen), von dort ist das Stadion in etwa fünf Minuten zu Fuß zu erreichen.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Stadion mit den Straßenbahnlinien M1 und M2 ab Hauptbahnhof und aus der Innenstadt bzw. mit der Linie M1 von den P+R Parkplätzen im Norden zu erreichen. Die Straßenbahnen halten direkt vor dem Stadion (Linie M1) oder in der Nähe (M2, Haltestelle Gesundheitsamt). Darüber hinaus verkehren am Spieltag oder bei Großveranstaltungen noch zusätzliche Sonderbahnen vom Hauptbahnhof zum Stadion.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Braunschweiger Zeitung: [1]
  2. Eintracht Braunschweig Homepage: [2]
  3. Pressestelle Braunschweig: [3]

Galerie

Siehe auch

Weblinks

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