Hans-Jürgen Gede

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Hans-Jürgen Gede (* 14. November 1956 in Gelsenkirchen-Ückendorf) ist ein deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler.

Als Mittelfeldspieler zählte Gede von 1975 bis 1977 zum Bundesligakader des FC Schalke 04. Während dieser zwei Jahre bestritt er für die Gelsenkirchener 33 Spiele (2 Tore) in der 1. Fußball-Bundesliga und wurde 1977 mit den Schalkern Vizemeister. Danach wechselte er zu Preußen Münster.

Zwischen 1981 und 1991 bestritt er 285 Spiele in der 2. Fußball-Bundesliga für Fortuna Köln, avancierte dort zu einem der besten Mittelfeldspieler der Zweitligageschichte, und verdiente sich damit zurecht seinen Spitznamen "Zico". Mit Fortuna Köln stand er auch 1983 im DFB-Pokalendspiel, das nur unglücklich gegen den Stadtrivalen 1.FC Köln verloren ging.

Am 24. Januar 1992 folgte er als Trainer von Fortuna Düsseldorf auf den tags zuvor entlassenen Rolf Schafstall. Am 25. März 1992, also nur zwei Monate nachdem er als Trainer verpflichtet worden war, wurde er von dem Klub aus der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens wieder entlassen. Auf ihn folgte der bis dahin als Sportdirektor bei den Düsseldorfern arbeitende Horst Köppel. 1998 war Gede Nationaltrainer im Iran, danach folgte von 1999 bis 2001 ein Engagement beim westfälischen Oberligisten SV Lippstadt 08. Von 2001 bis 2003 war Gede Co-Trainer beim Zweitligisten RW Oberhausen.

Von 2003 bis 2005 arbeitete Gede als Nationaltrainer Usbekistans, wurde aber im April 2005 nach einem 1:2 in der WM-Qualifikation bei den favorisierten Südkoreanern vom usbekischen Verband entlassen. Zuvor hatte Gede einige Jahre vorwiegend im asiatischen Raum (meist im Nahen Osten) als Fußballtrainer gearbeitet.



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