Interview mit Stefan Zinnow am 27. November 2002

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Stefan Zinnow

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Die vielen Komplimente in den vergangenen Wochen lassen Stefan Zinnow kalt. Siegtreffer und "Matchwinner" beim Pokalspiel in Bahlingen, das wichtige Ausgleichstor beim 1:1 in Karlsruhe und schließlich der "Big Point" beim 2:1 -Erfolg vor Wochenfrist in Aachen: "lch bleibe auf dem Teppich und muss einfach versuchen meine Leistung zu halten. Viel wichtiger ist, dass wir als Mannschaft Erfolg haben", sagt der 22-jährige gebürtige Weinheimer, der natürlich hofft, dass er durch seine guten Leistungen in den letzten Wochen seinem persönlichen Saisonziel - Sprung in die Stammelf - ein Stück näher gekommen ist. Mit Eintracht Frankfurt trifft er heute auf "viele alte Freunde". Für die Eintracht absolvierte "Zinne", wie ihn seine Mannschaftskameraden rufen, immerhin seine ersten drei Erstligaspiele. Über das Wiedersehen, seine Leistung und die Chancen, die er für den SVW sieht, erzählt er im folgenden lntenvew.


Stefan Zinnow, aufmerksamen Beobachtern ist dein leitungsmäßiger Sprung im bisherigen Saisonverlauf nicht entgangen. Ist der Knoten geplatzt?


Zinnow: Es ist eigentlich recht einfach. Ich habe viel gearbeitet, nie aufgegeben, irgendwann wirst Du dafür in der Regel belohnt. In der Vorbereitung habe ich viel an meinem linken Fuß gearbeitet, bin auch an freien Tagen in den Wald oder in den Kraftraum gegangen. Dazu kommt, wenn es läuft hast Du natürlich ein ganz anderes Selbstbewusstsein. Es passt einfach im Moment.


Du hast selbst bei der Eintracht gespielt vor deinem Wechsel nach Mannheim. Ist das ein besonderes Spiel heute für dich?


Zinnow: Sicherlich. Ich kenne noch einige Spieler, habe viele alte Freunde und hatte eine schöne Zeit in Frankfurt. Entsprechend bin ich motiviert. Trotzdem müssen drei Punkte in Mannheim bleiben.


Du hast zuletzt einige wichtige Tore erzielt. Ist der Trubel in der Öffentlichkeit dadurch für dich größer geworden?


Zinnow: Eigentlich hat sich nicht viel verändert. Klar, man bekommt von den Journalisten ein paar mehr Fragen gestellt. Das ist nicht schlimm und es bewegt sich auch in Grenzen. Ich bin nicht der Typ, der abhebt. Tatsache ist nun einmal: Wir sind immer noch auf dem letzten Tabellenplatz. Da gibt es keinen Grund abzuheben.


Dein Ziel vor der Saison war, dass du dich in die Stammelf spielen wolltest. Wie siehst du die Situation . im Augenblick selbst?


Zinnow: Das ist schwer zu sagen. Im Augenblick bin ich , wohl drin und werde natürlich versuchen, mit einer weiterhin guten Leistung in den nächsten Spielen dies auch zu bestätigen. Aber man darf nicht vergessen: Ich bin gerade 22 Jahre alt. Da kann man von Stammspieler noch nicht reden.


Wie siehst du heute die Chancen für den SVW gegen deinen alten Verein?


Zinnow: Der Aufwärtstrend unserer Mannschaft ist spätestens seit dem KSC-Spiel zu erkennen. Wir haben nach dem Sieg in Aachen sehr großes Selbstvertrauen und wollen auf alle Fälle gewinnen. In unserer Situation zählen nur Siege. Ich denke unabhängig davon, dass wir noch alle Möglichkeiten haben den Klassenerhalt zu schaffen.

Vom Stadionmagazin Ausgabe 15. Spieltag Saison 2002/2003



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