Kickers Offenbach

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Kickers Offenbach
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Verein
Name Offenbacher Fußball Club
Kickers 1901 e. V.
Sitz Offenbach am Main, Hessen
Gründung 27. Mai 1901
Farben Rot-Weiß
Mitglieder 2.600 (Juli 2018)[1]
Vorstand Michael Relic
Barbara Klein
Markus Weidner
Daniel Simon
Uwe Zeiler
Fußballunternehmen
Name Offenbacher Fußball Club
Kickers 1901 GmbH
Gesellschafter 89 %: e. V.
11 %: Sparda-Bank Hessen[2]
Geschäftsführer Christopher Fiori
Website ofc.de
Erste Mannschaft
Trainer Daniel Steuernagel
Spielstätte Sparda-Bank-Hessen-Stadion
Plätze 20.500
Liga Regionalliga Südwest
2017/18 3. Platz
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Heim
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Auswärts

Der Offenbacher Fußball Club Kickers 1901 e. V. (abgekürzt Offenbacher Kickers, Kickers Offenbach oder OFC) ist der größte Fußballverein in der Stadt Offenbach am Main. Bereits 1899 wurde der OFC gegründet, aus finanziellen Gründen zersplitterte er sich. Der OFC wurde am 27. Mai 1901 im Restaurant „Rheinischer Hof“ in der Offenbacher Herrnstraße unter dem Namen Offenbacher Fußballclub Kickers 1901 e. V. neu gegründet.[3] Derzeit spielt die Herrenmannschaft in der Regionalliga Südwest. In seiner Geschichte gehörte der Club mehrmals der Bundesliga und der 2. Liga an. 1970 gewann er als erster Zweitligist den DFB-Pokal.

Der OFC trägt seine Heimspiele im Sparda-Bank-Hessen-Stadion aus, das im Sommer 2012 nach nur eineinhalbjähriger Bauzeit fertiggestellt wurde. Von den Fans wird das neu erbaute Stadion weiterhin als Bieberer Berg bezeichnet. Das Stadion bietet 20.500 Zuschauern Platz, mit der Option, die Kapazität auf 22.500 zu erweitern.[4] An gleicher Stelle stand zuvor das Stadion am Bieberer Berg, das ab 2011 im Zuge des Umbaus zurückgebaut wurde.

Neben Fußball werden im Verein noch die Sportarten Frauenfußball, Boxen, American Football, Cheerleading und Handball betrieben.

Geschichte

Statistik gegen Waldhof

Logo Vs.png Logo Kickers Offenbach.png

Bisherige Bilanz gegen Kickers Offenbach

Begegnungen G U V Tore + - Yellow card.png Yellow-Red card.png Red card.png Eigentor.png
Ligaspiele 78 26 20 32 117:138 - 21 107 3 4 2
Pokalspiele 0 0 0 0 -:- 0 0 0 0 0
Testspiele 0 0 0 0 -:- 0 0 0 0 0
gesamt 78 25 20 32 117:138 - 21 108 3 4 2

Spielberichte und Details gegen Waldhof Mannheim

Rivalitäten

Der größte Rivale ist Eintracht Frankfurt, der zwar meist höherklassig spielte, aber dennoch im direkten Vergleich gegen den OFC eine negative Bilanz aufweist. In 105 bisher ausgetragenen Derbys gewannen die Kickers 43-mal, verloren 40-mal und 22-mal trennte man sich unentschieden. Die Feindschaft zu Eintracht Frankfurt ist auch auf die historische Rivalität der direkt aneinandergrenzenden Großstädte Frankfurt und Offenbach zurückzuführen. Im Fußball wurden die Mainderbys ab 1945 mit der Einführung der Oberliga Süd als höchste Spielklasse immer brisanter, da beide Mannschaften nicht nur Lokalrivalen, sondern auch meist direkte Konkurrenten um den Einzug in die Endrunde um die deutsche Meisterschaft waren. Der Höhepunkt dieser Ära war das Aufeinandertreffen beider Vereine im Endspiel um die deutsche Fußballmeisterschaft 1958/59 (1959), das Eintracht Frankfurt gewann.

Für die 1963 gegründete Bundesliga hatten sich sportlich eigentlich beide Vereine qualifiziert, jedoch wurde nur Eintracht Frankfurt aufgenommen, während die Kickers außen vor blieben. Der damalige Eintracht-Präsident Rudolf Gramlich, der gleichzeitig dem Bundesliga-Ausschuss angehörte, soll maßgeblich daran beteiligt gewesen sein, dass der DFB den Südmeister TSV 1860 München den Kickers vorzog, obwohl der OFC im Bewertungszeitraum klar vor den Münchnern stand. Neben Eintracht Frankfurt sollte offenbar kein weiterer Club aus dem Rhein-Main-Gebiet in die Bundesliga aufgenommen werden. Rudolf Gramlich wurde in diesem Zusammenhang mit dem Satz „Es kann in einer Straße nur einen Bäcker geben“ zitiert. Hierzu gibt es ebenso eine journalistische Ausarbeitung des Sporthistorikers Rudolf Oswald „Bundesliga-Skandal – was Offenbacher wissen und Frankfurter nicht wahr haben wollen“.[5]

In der Vergangenheit haben sich zudem große Rivalitäten zum SV Darmstadt 98 und zum SV Waldhof Mannheim entwickelt. Am Vatertag, dem 13. Mai 1999 fand „Die Schlacht vom Bieberer Berg“ statt. Hier trafen die Fans des SV Waldhof Mannheim und Kickers Offenbach aufeinander, jedoch waren Hooligans aus ganz Deutschland zu diesem Anlass angereist. Es waren die schwersten bis dato dokumentierten Fußballkrawalle in Deutschland. Etliche Polizeibeamte sowie Angehörige beider Fanlager wurden zum Teil schwer verletzt.[6] Seither wurde am Vatertag kein Fußballspiel der oberen Ligen mehr ausgetragen. Wesentliche Kritik wurde hierbei gegenüber der staatlichen Exekutive laut, die trotz vermehrter Hinweise keine weitere Maßnahmen ergriff um diese Krawalle im Vorfeld zu entschärfen.

Weitere lokale Rivalen sind der 1. FC Kaiserslautern, SV Wehen Wiesbaden, FSV Frankfurt, der 1. FSV Mainz 05 und Viktoria Aschaffenburg.

Weblinks

 Commons: Kickers Offenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

siehe auch

Literatur

  • Ohne Autor: Ein Verein wirbt für Offenbach – 75 Jahre O.F.C. Kickers 1901 e.V. 1976.
  • Jörg Heinisch, Matthias Thoma, Steffie Wetzel: Main-Derby in Berlin. Agon-Verlag, 2002, ISBN 3-89784-122-3.
  • Beate Matthesius, Anti-Sozial-Front: Vom Fußballfan zum Hooligan VS Verlag, 1992, ISBN 978-3-8100-1023-0.


  1. OFC.de: Mitgliedschaft OFC
  2. Jochen Koch: Sparda Bank kauft OFC-Anteile: Sponsor übernimmt mehr als zehn Prozent der Profi GmbH. In: op-online.de, 2018-03-15
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  5. Bundesliga-Skandal – was Offenbacher wissen und Frankfurter nicht wahr haben wollen
  6. Appell an die Vernunft der Fans. In: Offenbach-Post, 21. August 2013. Abgerufen am 30. Dezember 2013.


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