Marc Wilmots: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Marc Wilmots''' (* [[22. Februar]] [[1969]] in [[Jodoigne|Dongelberg]]) ist ein ehemaliger belgischer [[Fußball]]spieler, jetziger [[Fußballtrainer]] und [[Politiker]].  
 
'''Marc Wilmots''' (* [[22. Februar]] [[1969]] in [[Jodoigne|Dongelberg]]) ist ein ehemaliger belgischer [[Fußball]]spieler, jetziger [[Fußballtrainer]] und [[Politiker]].  
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Wilmots begann seine Karriere beim [[CS Jodoigne]]. Ab 1985 spielte er für [[VV St. Truiden]]. Zur Saison 1988/89 wechselte er zum [[KV Mechelen]]. Mit Mechelen gewann er 1988 den [[Europäischer Supercup|europäischen Supercup]] und wurde 1989 belgischer Meister. 1991 wechselte er zu [[Standard Lüttich]]. Mit Lüttich wurde er 1993 belgischer Pokalsieger. Zur Saison 1996/97 wechselte er zum [[FC Schalke 04]]. In der Saison 1996/97 gewann er mit dem FC Schalke 04 den [[UEFA-Pokal]]. Beim Elfmeterschießen im Finale gegen [[Inter Mailand]] verwandelte er den entscheidenden Elfmeter zum Sieg. Wegen seiner stets kämpferischen Einstellung lautete sein Spitzname bei den Fans ''"Willi, das Kampfschwein"''. 2000 wechselte er zu [[Girondins Bordeaux]], kehrte aber bereits nach einer Saison wieder zum FC Schalke 04 zurück. In der Saison 2001/02 gewann er mit dem FC Schalke 04 den [[DFB-Pokal]]. 2002 wurde er für den [[Ballon d’Or]] nominiert.
 
Wilmots begann seine Karriere beim [[CS Jodoigne]]. Ab 1985 spielte er für [[VV St. Truiden]]. Zur Saison 1988/89 wechselte er zum [[KV Mechelen]]. Mit Mechelen gewann er 1988 den [[Europäischer Supercup|europäischen Supercup]] und wurde 1989 belgischer Meister. 1991 wechselte er zu [[Standard Lüttich]]. Mit Lüttich wurde er 1993 belgischer Pokalsieger. Zur Saison 1996/97 wechselte er zum [[FC Schalke 04]]. In der Saison 1996/97 gewann er mit dem FC Schalke 04 den [[UEFA-Pokal]]. Beim Elfmeterschießen im Finale gegen [[Inter Mailand]] verwandelte er den entscheidenden Elfmeter zum Sieg. Wegen seiner stets kämpferischen Einstellung lautete sein Spitzname bei den Fans ''"Willi, das Kampfschwein"''. 2000 wechselte er zu [[Girondins Bordeaux]], kehrte aber bereits nach einer Saison wieder zum FC Schalke 04 zurück. In der Saison 2001/02 gewann er mit dem FC Schalke 04 den [[DFB-Pokal]]. 2002 wurde er für den [[Ballon d’Or]] nominiert.
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In der [[Belgische Fußballnationalmannschaft|belgischen Fußballnationalmannschaft]] debütierte Wilmots im Mai 1990. Einen Monat später gehörte er zum Kader Belgiens bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1990]], kam aber nicht zum Einsatz. Vier Jahre später nahm er an der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1994]] teil und erreichte das Achtelfinale, blieb aber ohne Torerfolg. Bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1998]] schied Belgien bereits in der Vorrunde aus, allerdings gelangen Wilmots diesmal zwei Treffer. Bei der [[Fußball-Europameisterschaft 2000]] war Belgien einer der beiden Gastgeber, schied aber bereits in der Vorrunde aus. Bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2002]] erzielte Wilmots drei Treffer. Beim Ausscheiden im Achtelfinale wurde ein von ihm erzielter regulärer Treffer nicht anerkannt. Nach der WM beendete Wilmots seine Karriere in der Nationalmannschaft.
 
In der [[Belgische Fußballnationalmannschaft|belgischen Fußballnationalmannschaft]] debütierte Wilmots im Mai 1990. Einen Monat später gehörte er zum Kader Belgiens bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1990]], kam aber nicht zum Einsatz. Vier Jahre später nahm er an der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1994]] teil und erreichte das Achtelfinale, blieb aber ohne Torerfolg. Bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1998]] schied Belgien bereits in der Vorrunde aus, allerdings gelangen Wilmots diesmal zwei Treffer. Bei der [[Fußball-Europameisterschaft 2000]] war Belgien einer der beiden Gastgeber, schied aber bereits in der Vorrunde aus. Bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2002]] erzielte Wilmots drei Treffer. Beim Ausscheiden im Achtelfinale wurde ein von ihm erzielter regulärer Treffer nicht anerkannt. Nach der WM beendete Wilmots seine Karriere in der Nationalmannschaft.
  
Nach der Entlassung von [[Frank Neubarth]] als Trainer des FC Schalke 04 im März 2003 beendete Wilmots seine Karriere und wurde Trainer des FC Schalke 04. Nach der Saison 2002/03 wurde er von [[Jupp Heynckes]] abgelöst. Zur Saison 2004/05 übernahm er das Traineramt beim [[VV St. Truiden]], wurde aber bereits im Februar 2005 wieder entlassen. Im Januar 2008 wurde er Co-Trainer des belgischen Nationaltrainers [[René Vandereycken]].
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Nach der Entlassung von [[Frank Neubarth]] als Trainer des FC Schalke 04 im März 2003 beendete Wilmots seine Karriere und wurde Trainer des FC Schalke 04. Nach der Saison 2002/03 wurde er von [[Jupp Heynckes]] abgelöst. Zur Saison 2004/05 übernahm er das Traineramt beim [[VV St. Truiden]], wurde aber bereits im Februar 2005 wieder entlassen. Im Januar 2008 wurde er Co-Trainer des belgischen Nationaltrainers [[René Vandereycken]]. Im Mai 2012 übernahm er dann bis Juli 2016 das Amt des Cheftrainers.
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Im Jahr 2017 war Willmots von März bis November Trainer der Nationalmannschaft der Elfenbeinküste, bevor er ab Mai 2019 das Team des [[Iranische Fußballnationalmannschaft|Iran]] übernahm.<ref>[https://www.sueddeutsche.de/sport/iran-wilmots-neuer-nationaltrainer-1.4448872 Willmots neuer Nationaltrainer] sueddeutsche.de vom 15.5.2019, abgerufen am 18. Mai 2019</ref>
  
 
Wilmots ist auch als Politiker aktiv. Er ist Mitglied der liberalen Partei [[Mouvement Réformateur]]  
 
Wilmots ist auch als Politiker aktiv. Er ist Mitglied der liberalen Partei [[Mouvement Réformateur]]  
 
und war von 2003 bis 2005 Mitglied im belgischen [[Senat (Belgien)|Senat]].
 
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== Einzelnachweise ==
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Aktuelle Version vom 18. Mai 2019, 16:06 Uhr


Marc Wilmots
Spielerinformationen
Voller Name Marc Wilmots
Geburtstag 22. Februar 1969
Geburtsort DongelbergBelgien
Position Mittelfeldspieler
Vereine in der Jugend
1980–1985
1985–1987
CS Jodoigne
VV St. Truiden
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1987–1988
1988–1991
1991–1996
1996–2000
2000–2001
2001–2003
VV St. Truiden
KV Mechelen
Standard Lüttich
FC Schalke 04
Girondins Bordeaux
FC Schalke 04
30 (9)
87 (22)
136 (67)
104 (21)
30 (8)
34 (6)
Nationalmannschaft
1990-2002 Belgien 70 (28)
Stationen als Trainer
2003
2004-2005
2008-2012
2012-2016
2017-2017
2019-2022
FC Schalke 04
VV St. Truiden
Belgien (Co-Trainer)
Belgien
Elfenbeinküste
Iran

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

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Vorlage:Infobox Fußballspieler/Veraltete Parameter

Marc Wilmots (* 22. Februar 1969 in Dongelberg) ist ein ehemaliger belgischer Fußballspieler, jetziger Fußballtrainer und Politiker.

Karriere

Wilmots begann seine Karriere beim CS Jodoigne. Ab 1985 spielte er für VV St. Truiden. Zur Saison 1988/89 wechselte er zum KV Mechelen. Mit Mechelen gewann er 1988 den europäischen Supercup und wurde 1989 belgischer Meister. 1991 wechselte er zu Standard Lüttich. Mit Lüttich wurde er 1993 belgischer Pokalsieger. Zur Saison 1996/97 wechselte er zum FC Schalke 04. In der Saison 1996/97 gewann er mit dem FC Schalke 04 den UEFA-Pokal. Beim Elfmeterschießen im Finale gegen Inter Mailand verwandelte er den entscheidenden Elfmeter zum Sieg. Wegen seiner stets kämpferischen Einstellung lautete sein Spitzname bei den Fans "Willi, das Kampfschwein". 2000 wechselte er zu Girondins Bordeaux, kehrte aber bereits nach einer Saison wieder zum FC Schalke 04 zurück. In der Saison 2001/02 gewann er mit dem FC Schalke 04 den DFB-Pokal. 2002 wurde er für den Ballon d’Or nominiert.

In der belgischen Fußballnationalmannschaft debütierte Wilmots im Mai 1990. Einen Monat später gehörte er zum Kader Belgiens bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1990, kam aber nicht zum Einsatz. Vier Jahre später nahm er an der Fußball-Weltmeisterschaft 1994 teil und erreichte das Achtelfinale, blieb aber ohne Torerfolg. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 schied Belgien bereits in der Vorrunde aus, allerdings gelangen Wilmots diesmal zwei Treffer. Bei der Fußball-Europameisterschaft 2000 war Belgien einer der beiden Gastgeber, schied aber bereits in der Vorrunde aus. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 erzielte Wilmots drei Treffer. Beim Ausscheiden im Achtelfinale wurde ein von ihm erzielter regulärer Treffer nicht anerkannt. Nach der WM beendete Wilmots seine Karriere in der Nationalmannschaft.

Trainer

Nach der Entlassung von Frank Neubarth als Trainer des FC Schalke 04 im März 2003 beendete Wilmots seine Karriere und wurde Trainer des FC Schalke 04. Nach der Saison 2002/03 wurde er von Jupp Heynckes abgelöst. Zur Saison 2004/05 übernahm er das Traineramt beim VV St. Truiden, wurde aber bereits im Februar 2005 wieder entlassen. Im Januar 2008 wurde er Co-Trainer des belgischen Nationaltrainers René Vandereycken. Im Mai 2012 übernahm er dann bis Juli 2016 das Amt des Cheftrainers.

Im Jahr 2017 war Willmots von März bis November Trainer der Nationalmannschaft der Elfenbeinküste, bevor er ab Mai 2019 das Team des Iran übernahm.[1]

Wilmots ist auch als Politiker aktiv. Er ist Mitglied der liberalen Partei Mouvement Réformateur und war von 2003 bis 2005 Mitglied im belgischen Senat.

Einzelnachweise

  1. Willmots neuer Nationaltrainer sueddeutsche.de vom 15.5.2019, abgerufen am 18. Mai 2019

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