Michael Köpper

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Michael Köpper
Spielerinformationen
Voller Name Michael Köpper
Geburtstag 17. November 1966
Geburtsort Soest, DeutschlandDeutschland Deutschland
Größe 189 cm
Position Abwehr
Vereine in der Jugend
DeutschlandDeutschland Soester SV
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
07/1988 - 06/1990
07/1990 - 06/1991
07/1991 - 06/1993
07/1993 - 10/1996
11/1996 - 06/1998
07/1998 - 06/2001
07/2001 - 06/2003
DeutschlandDeutschland Hannover 96
DeutschlandDeutschland TSV Havelse
DeutschlandDeutschland Eintracht Braunschweig
DeutschlandDeutschland SV Waldhof Mannheim
DeutschlandDeutschland VfB Lübeck
DeutschlandDeutschland Kickers Offenbach
DeutschlandDeutschland Eintracht Wald-Michelbach
31 (2)
16 (0)
69 (1)
106 (3)
52 (4)
65 (1)
31 (1)
Stationen als Trainer

07/2004 – 06/2009
12/2010 – 02/2014
07/2014 - 04/2017
04/2017 - 06/2018
DeutschlandDeutschland VfL Neckarau
DeutschlandDeutschland SpVgg Wallstadt
DeutschlandDeutschland TSG Weinheim
DeutschlandDeutschland TSG Weinheim U19
DeutschlandDeutschland SV 98 Schwetzingen.

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 20. Juli 2020

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Michael Köpper (* 17. November 1966 (53) in Soest) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Karriere

Der Verteidiger begann seine Karriere bei Hannover 96, wo er in seiner ersten Saison ein Bundesligaspiel (Hannover 96 - 1.FC Nürnberg 2:2 am 3.Juni 1989) bestritt. Nach dem Abstieg der 96er absolvierte er in der 2. Liga 30 Spiele für die „Roten“, in denen ihm zwei Tore und eine Vorlage gelangen.

Da er in der folgenden Saison im Konzept der 96er keine Rolle mehr spielte, wechselte Köpper während der Hinrunde zum Liganeuling TSV Havelse unter Trainer Volker Finke. Nach dem direkten Wiederabstieg des TSV wechselte Köpper 1991 zu Eintracht Braunschweig, wo er mit dem ehemaligen Waldhöfer Peter Lux zusammenspielte, doch auch dort blieb der Abwehrspieler nur zwei Spielzeiten,

Michael Köpper spielte von 1993 bis zur Winterpause 1996/97 beim SV Waldhof. Dabei erzielte er in 114 Spielen (davon 8 im DFB-Pokal) 4 Treffer. Seinen ehemaligen Trainer bei Waldhof, Uli Stielike, bezeichnete er als seinen besten Trainer. Als Abwehrspieler war Köpper wegen seiner weiten Einwürfe auch bei der gegnerischen Defensive gefürchtet.

Der 189 cm große Köpper, der als Lieblingsposition den Liberoposten angibt, war beim SVW Kapitän. Er sprach offen seine Meinung aus und galt daher einigen beim SV Waldhof als unbequemer Spieler. Als Klaus Schlappner im Herbst 1996 freiwillig zurück trat und der Verein am Saisonende aus der 2. Liga abstieg, war auch Köppers Zeit beim SVW abgelaufen.

Er ging zum nächsten Zweitligisten, dem VfB Lübeck, doch auch mit seinem neuen Verein stieg er aus der 2. Bundesliga ab. Er blieb unter Trainer Charly Körbel in Lübeck und spielte gemeinsam mit dem Ex-Waldhöfer Gustav Policella ein Jahr in der Regionalliga Nord, aber aus dem angepeilten Wiederaufstieg[1] wurde nichts.

1998 zog Köpper schließlich zu den Offenbacher Kickers weiter, wo er auf den ehemaligen Waldhöfer Tom Stohn traf. Im Jahr 1999 gelang der Aufstieg in die Zweite Bundesliga und 2001 wollte er seine Karriere beenden. Insgesamt bestritt er - neben einem Bundesligaspiel - 253 Spiele in der 2. Liga, in denen ihm sieben Tore gelangen.

Ab 2001 kickte er in die Landesliga für Eintracht Wald-Michelbach, die frisch aufgestiegen waren. Dann gelang jedoch der Durchmarsch, sodass Köpper noch ein Jahr in der Oberliga Hessen anhängte.

Heute arbeitet Köpper als Fachlehrer für Sport und Wirtschaftslehre an einer Mannheimer Berufsschule. Privat kehrte er nach Mannheim zurück, da er hier seine Frau kennen lernte.

Trainer

Ab 2004 trainierte der Hobby-Skifahrer die SpVgg Wallstadt. Danach war er seit dem 18. Dezember 2010 Trainer bei der TSG Weinheim in der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg,[2] wo er den Abstieg jedoch nicht vermeiden konnte und die er in der Verbandsliga Nordbaden weiter betreute. Im Februar 2014 wurde er von Reiner Hollich abgelöst.

Im April 2017 übernahm er den Verbandsligisten SV 98 Schwetzingen nach einer Niederlagenserie im Abstiegskampf und schaffte den Klassenerhalt. Daraufhin wurde der Vertrag im Mai um ein weiteres Jahr verlängert,[3] nach dessen Laufzeit er 2018 von Gernot Jüllich beerbt wurde.[4] "Ich treibe mich jetzt seit 46 Jahren auf Fußballplätzen herum und ich glaube, es gibt noch andere Dinge, die man im Leben machen kann. Ob ich irgendwann wieder Lust habe, als Trainer zu arbeiten, weiß ich heute noch nicht. Ausschließen will ich es auf keinen Fall." kommentierte Köpper.[5]

Bilder

Vereinsspiele

Liga Jahr Verein Spiele Tore
2.Bundesliga 1993-1994 SV Waldhof Mannheim 35 1
DFB-Pokal 1993-1994 SV Waldhof Mannheim 1 0
2.Bundesliga 1994-1995 SV Waldhof Mannheim 31 1
DFB-Pokal 1994-1995 SV Waldhof Mannheim 2 1
2.Bundesliga 1995-1996 SV Waldhof Mannheim 31 0
DFB-Pokal 1995-1996 SV Waldhof Mannheim 3 0
2.Bundesliga 1996-1997 SV Waldhof Mannheim 9 1
DFB-Pokal 1996-1997 SV Waldhof Mannheim 2 0

Einzelnachweise

  1. Lübecks Aufstiegstraum geplatzt hannover96online.de aus "Neue Presse" vom 6.10.1997, abgerufen am 25. November 2019
  2. Köpper neuer Trainer in Weinheim, Sportwoche online
  3. Köpper formt verschworene Gemeinschaft www.morgenweb.de vom 27.5.2017, abgerufen am 24. Mai 2020
  4. Köpper auch 2017/18 Trainer ... www.sport-kuriermannheim.de vom 27.5.2017, abgerufen am 25. November 2019
  5. Nachlese zum Schwetzingen-Spiel www.spvgg-durlach-aue.de vom 24.4.2018, abgerufen am 25. November 2019

Weblinks



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