Preußen 07 Hameln

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Die SpVgg. Preußen 07 Hameln, kurz meistens als Preußen Hameln bezeichnet, ist ein Sportverein aus dem niedersächsischen Hameln, der sich zur Zeit (im Herbst 2010) im Insolvenzverfahren befindet. Seine Fußball-Ligamannschaft gehörte noch bis 2009/10 der Fußball-Oberliga Niedersachsen an, wurde aber „wegen finanziell nicht zu bewältigender Probleme“ aus der Landesliga inzwischen abgemeldet. Der Spielbetrieb im Juniorenbereich wird zunächst aufrecht erhalten. Ein bereits neu gegründeter Verein „FC Preußen Hameln“ soll künftig die Fortführung der Tradition des Hamelner Fußballs gewährleisten[1].

Die Tradition des Vereins reicht auf die 1907 gegründete Saxonia Hameln zurück, weshalb Preußen 07 noch vor wenigen Jahren sein 100-jähriges Bestehen feiern konnte. Für Aufsehen sorgte vor allem der in den Nachkriegsjahren unternommene Versuch, in Hameln ähnlich wie im nahe gelegenen Peine mit Hilfe namhafter auswärtiger Spieler eine überregional konkurrenzfähige Fußballmannschaft aufzubauen[2].

1949 wurde Hameln 07 Meister in seiner niedersächsischen Landesligastaffel, während der Lokalrivale Preußen Hameln Platz 3 belegte. Unmittelbar vor Beginn der Aufstiegsrunde zur damals erstklassigen Fußball-Oberliga Nord fusionierten beide Vorläufer zur SpVgg. Preußen 07. Das Unternehmen, mit einer kombinierten Mannschaft den Aufstieg zu erzwingen, scheiterte jedoch, obwohl für kurze Zeit Georg Knöpfle angeheuert wurde, um das Ganze zu koordinieren. Trainer wurde Karl Willnecker und zum Team gehörten damals Spieler wie Ludwig Pöhler, Bernhard Termath, Werner Müller und die aus Berlin stammenden Werner Reinelt und Horst Regler. Bei 07 hatten zuvor auch Ernst Willimowski und Wilhelm Gora, bei den Preußen Günter Schlegel Gastspiele gegeben.

Einzelverweise

  1. vgl. offizielle Webseite [1]
  2. Zur Geschichte siehe [2]


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