Ralf Weber

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Ralf Weber (* 31. Mai 1969 in Seligenstadt) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Vereinskarriere

Ralf Weber begann seine fußballerische Karriere 1974 bei der SpVgg Hainstadt, eher er 1982 zu Kickers Offenbach wechselte. Dort bestritt er von 1987 bis 1989 50 Zweitligaspiele (6 Tore). Nach dem Lizenzentzug der Kickers wechselte er 1989 zum Lokalrivalen Eintracht Frankfurt, für den er am 4. August 1989 im Auswärtsspiel gegen den Hamburger SV sein Debüt in der Fußball-Bundesliga feierte. Der Mittelfeldspieler bestritt insgesamt 182 Erstligaspiele (19 Tore) und 32 Zweitligaspiele (10 Tore) für die Frankfurter Eintracht, der er bis zum Ende seiner Spielerkarriere im Jahr 2001 treu blieb.

Der Mittelfeldspieler war Zeit seiner Karriere von zahlreichen Verletzungen geplagt, die ihn zu immer längeren Spielpausen zwang. So absolvierte er zwischen 1995 und 1997 lediglich zwei Pflichtspiele für die Eintracht und in der Saison 2000/01 kein einziges, ehe er nach zahlreichen Operationen und erfolglosen Rehaversuchen 2001 seine aktive Karriere beendete.

Legendär ist sein berühmter „Ausraster“ aus der Saison 1991/92 im letzten Spiel gegen Hansa Rostock, das aus Frankfurter Sicht 1:2 verloren ging und der Eintracht den sicher geglaubten Meistertitel kostete. Aus Wut über einen nicht gegebenen Elfmeter des Schiedrichters Alfons Berg nach einem Foul des Rostocker Spielers Stefan Böger an ihm im Strafraum, zertrümmerte er nach Abpfiff eine Fernsehkamera.

Stationen

Nationalmannschaftskarriere

Am 7. September 1994 feierte Weber gegen Russland sein Länderspieldebüt für die Nationalmannschaft. Bis 1995 absolvierte er insgesamt neun Länderspiele, erzielte jedoch keinen Treffer.

Karriere als Spielbeobachter

Aktuell arbeitet Weber im Auftrag von Eintracht Frankfurt als Spielerbeobachter.

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