Werner Heck

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Werner Heck
Werner heck 84 85.jpg
Spielerinformationen
Voller Name Werner Heck
Geburtstag 21. April 1955
Geburtsort DeutschlandDeutschland Deutschland
Position Angriff
Vereine in der Jugend
DeutschlandDeutschland 1. FC 08 Haßloch
DeutschlandDeutschland VfB Haßloch
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
- 06/1975
07/1975 - 06/1977
07/1977 - 06/1980
07/1980 - 06/1984
07/1984 - 06/1988
07/1988 - 06/1990
07/1990 - 06/1992
DeutschlandDeutschland VfB Haßloch
DeutschlandDeutschland SV Chio Waldhof 07
DeutschlandDeutschland 1. FC Saarbrücken
DeutschlandDeutschland 1. FC Nürnberg
DeutschlandDeutschland SV Waldhof Mannheim
DeutschlandDeutschland SV Edenkoben
DeutschlandDeutschland Viktoria Herxheim

69 (24)
88 (35)
114 (34)
48 0(8)
8 0(1)
Nationalmannschaft
1982–1983 DeutschlandDeutschland Olympia-Auswahlmannschaft 2 0(0)
Stationen als Trainer
07/1990 - 06/1992
07/1992 - 06/1998

07/2006 - 06/2008
07/2009 - 04/2014
06/2014 - 09/2016
DeutschlandDeutschland Viktoria Herxheim
DeutschlandDeutschland FV Dudenhofen
DeutschlandDeutschland ASV Harthausen
DeutschlandDeutschland 1. FC 08 Haßloch
DeutschlandDeutschland ASV Landau
DeutschlandDeutschland SV Wernersberg

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 28. April 2020

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Werner Heck (* 21. April 1955 (65 Jahre)) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Heck spielte 184 Mal für den 1. FC Saarbrücken, den 1. FC Nürnberg und SV Waldhof Mannheim in der Bundesliga.

Karriere als Spieler

Werner Heck lernte das Kicken beim FC 08 Haßloch. Bereits in frühester Jugend wurde sein Talent deutlich, als er in der Saison 1967/68 mit der D-Jugend überlegen Kreismeister wurde und dabei alleine 287 Tore erzielte.

In der A-Jugend wechselte er dann zum Lokalrivalen VfB Haßloch, für den er in der Zweiten Amateurliga spielte. Von dort aus startete er seine Profilaufbahn.

SV Chio Waldhof 07

Heck spielte von 1975 bis 1977 für den SV Waldhof Mannheim, der sich damals gerade in SV Chio Waldhof 07 umbenannt hatte, in der 2. Bundesliga Süd. Sein erstes Zweitligaspiel bestritt er am 9. August 1975 bei einer 0:2-Niederlage gegen den 1. FSV Mainz 05. Am 35. Spieltag der Saison 1975/76 erzielte er seinen ersten Treffer zum 2:0 gegen den SSV Jahn Regensburg. Schon in der nächsten Saison war er deutlich erfolgreicher. Er kam in allen 38 Spielen zum Einsatz und erzielte dabei 23 Treffer. Damit belegte er hinter Lothar Emmerich vom FV Würzburg 04 (24 Tore) den zweiten Platz in der Torjägerliste. Unter anderem gelangen ihm im Spiel gegen den FK Pirmasens innerhalb von nur 16 Minuten vier Tore hintereinander, dazu kamen drei Doppelpacks in anderen Spielen.

1. FC Saarbrücken

Die erfolgreiche Saison weckte Interesse von oben, so dass er 1977 schließlich zum 1. FC Saarbrücken in die Bundesliga wechselte. Sein erstes Spiel im deutschen Oberhaus absolvierte er am 6. August 1977 gegen Eintracht Frankfurt, das jedoch klar mit 0:4 verloren wurde. Auch der Rest der Saison lief alles andere als gut für Heck und sein Team. Er traf lediglich vier Mal, einmal davon jedoch ins eigene Netz. Die Saarbrücker stiegen ab in die 2. Bundesliga Süd. Dort blühte Heck jedoch wieder auf. In den folgenden zwei Jahren traf er insgesamt 32 Mal für die Saarländer.

1. FC Nürnberg

1980 wagte Heck mit dem Wechsel zum 1. FC Nürnberg einen neuen Versuch in der Bundesliga. Nach einem durchwachsenen ersten Jahr, war die Saison 1981/82 deutlich erfolgreicher. Dies war auch dem neuen Trainer Udo Klug zu verdanken, der ihm Rückhalt gab. Gemeinsam mit Werner Dreßel bildete Heck die sogenannten Werner Brothers im Sturm des Clubs. So schreibt das Kicker-Sportmagazin im Mai 1982: „Zur reinen Freude haben sich die Spitzen Heck und Dreßel herausgemacht. Ihre wundersame Verwandlung von Versagern zu Leistungsträgern symbolisiert geradezu die Ära Klug. Als Klug kam, hatte Heck in fünf Spielen erst ein Tor zustandegebracht. Klug prophezeite Heck, er werde es in dieser Saison noch auf 15 Tore bringen. Daran fehlt jetzt nur noch eins! Zu Saisonbeginn abgeschrieben, steigerte sich Werner Heck zur echten Bundesliga-Klasse“. Heck erzielte in dieser Saison 14 Treffer und zog mit den Nürnberger ins Finale des DFB-Pokals ein, das jedoch trotz 2:0-Führung zur Halbzeit mit 2:4 verloren ging. Er spielte weitere zwei Jahre in Nürnberg, wurde jedoch nicht richtig glücklich. So beklagte er sich im September 1982 im Kicker über die Fans („Die pfeifen doch bei mir ständig. Die sehen alles, was ich mache, negativ“.) und die Journalisten („Bei denen bin ich auch immer der Buhmann“.)[1]. Kurios war der 7. Spieltag der Saison 1982/83. Im Spiel gegen Borussia Dortmund erzielte er zunächst ein Eigentor zum 0:1-Rückstand, danach jedoch zwei weitere Treffer ins richtige Tor, so dass das Spiel noch mit 3:2 gewonnen werden konnte.

SV Waldhof Mannheim

Nach dem Abstieg in der Saison 1983/84 wechselte Heck zurück zum inzwischen umbenannten und in der Bundesliga spielenden SV Waldhof Mannheim. Gleich in der ersten Saison konnte ein beachtlicher 6. Platz in der Liga erreicht werden. Heck blieb noch bis 1988 in Mannheim, die Einsätze wurde jedoch immer weniger. In den letzten beiden Jahren bestritt er insgesamt lediglich neun Partien.

SV Edenkoben

In der Saison 1989/90 trat Heck für den SV Edenkoben an. Überraschend wurde Edenkoben Meister der Oberliga Südwest und nahm nach der Saison an den Aufstiegsspielen für die 2. Bundesliga teil, wo die Pfälzer jedoch nicht über den vierten und damit letzten Platz hinauskamen und den Aufstieg verpassten[2].

SV Viktoria Herxheim

Beim SV Viktoria Herxheim übernahm er das Amt des Spielertrainers. Unter seiner Ägide wurde die Mannschaft Meister in der Verbandsliga Südwest und gewann den SWFV-Verbandspokal (jeweils 1991), womit man sich für den DFB-Pokal in der Folgesaison qualifizierte. Seinen letzten überregional beachteten Auftritt hatte er schließlich am 27. Juli 1991. Heck war zwischenzeitlich Spielertrainer beim SV Viktoria Herxheim und zeigte an diesem Tag beim DFB-Pokal-Spiel gegen den FC St. Pauli noch einmal eine Riesenleistung, konnte aber die 2 : 3- Niederlage nach Verlängerung doch nicht verhindern.[3]

Statistik

Heck kann auf eine beachtliche Zahl von 184 Bundesligaspielen (45 Tore) und 135 Zweitligaspielen (56 Tore) zurückblicken. Dazu kommen acht Einsätze im DFB-Pokal, bei denen er einen Treffer erzielen konnte.

Karriere als Trainer

Nach seiner aktiven Karriere trainierte er verschiedene unterklassige Vereine. Nach Jahren in Herxheim und Dudenhofen übernahm er im Jahr 2005 zunächst die B-Jugend seines Jugendvereins 1. FV 08 Haßloch und zeichnete ab 2006 für deren "Erste" in der Verbandsliga verantwortlich.

Für die Spielzeiten 2009-2014 heuerte er beim Landesligisten ASV Landau an. Nach zwei Abstiegen spielte der ASV Landau 2011 in der Bezirksklasse Süd im Bezirk Vorderpfalz. Im April 2014 erklärte Heck bei dem mittlerweile in der A-Klasse spielenden Club seinen Rücktritt.[4]

Danach übernahm Heck im Sommer 2014 als Trainer den B-Kreisligisten SV Wernersberg/Spirkelbach und brachte auch gleich - wie bei den vorhergehenden Engagements - seinen Sohn Christian Heck mit. Beide führten den Club erstmals in der Vereinsgeschichte in die A-Klasse. Im September 2016 erfolgte jedoch nach einem schlechten Saisonstart die Trennung[5] und auch Christian Heck zog in der Winterpause zum VfB Hochstadt weiter.

Werner Heck lebt heute in Haßloch.

Bilder

Vereinsspiele

Liga Jahr Verein Spiele Tore
2.Bundesliga Süd 1975-1976 SV Chio Waldhof 31 1
DFB-Pokal 1975-1976 SV Chio Waldhof 2 1
2.Bundesliga Süd 1976-1977 SV Chio Waldhof 38 23
DFB-Pokal 1976-1977 SV Chio Waldhof 4 3


Liga Jahr Verein Spiele Tore
1. Bundesliga Süd 1984-1985 SV Waldhof Mannheim 28 5
DFB-Pokal 1984-1985 SV Waldhof Mannheim 3 0
1. Bundesliga Süd 1985-1986 SV Waldhof Mannheim 11 0
DFB-Pokal 1985-1986 SV Waldhof Mannheim 2 0
1. Bundesliga Süd 1986-1987 SV Waldhof Mannheim 4 0
DFB-Pokal 1986-1987 SV Waldhof Mannheim 1 0
1. Bundesliga Süd 1987-1988 SV Waldhof Mannheim 5 1

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Biografie von Heck auf glubberer.de
  2. Chronik der SpVgg Edenkoben 1920
  3. Chronik fc08hassloch.de, abgerufen am 28. April 2020
  4. südpfalz-spots: Fußball: Heck nicht mehr Trainer rheinpfalz.de vom 12.4.2014, abgerufen am 28. April 2020
  5. Knittelsheim auf Kurs rheinpfalz.de vom 12.9.2016, abgerufen am 28. April 2020




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