Zvjezdan Misimović

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Zvjezdan Misimović
Spielerinformationen
Geburtstag 5. Juni 1982
Geburtsort MünchenDeutschland
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend
SV Nord Lerchenau
TSV Forstenried
SV Gartenstadt Trudering
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2000–2004
2002–2004
2004–2007
2007–2008
seit 2008
FC Bayern München II
FC Bayern München
VfL Bochum
1. FC Nürnberg
VfL Wolfsburg
102 (44)
3 0(0)
92 (21)
28 (10)
34 0(8)
Nationalmannschaft2
2004– Bosnien-Herzegowina 40 (13)

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 31. Mai 2009
2Stand: 1. Juni 2009

Zvjezdan Misimović [zʋjɛzdan misimɔʋitɕ] (* 5. Juni 1982 in München) ist ein bosnischer Fußballspieler. Derzeit steht er beim deutschen Erstligisten VfL Wolfsburg unter Vertrag.

Karriere

Verein

Misimović begann seine Profikarriere beim FC Bayern München, für dessen zweite Mannschaft er zuvor gespielt hatte, ehe er zum VfL Bochum, zum 1. FC Nürnberg und schließlich zum VfL Wolfsburg wechselte.

Jugend, München und Bochum

Misimovićs erster Klub war der SV Nord Lerchenau, allerdings hielt es ihn dort nicht lange und er wurde nach Zwischenstationen in Forstenried und beim FT München Gern vom deutschen Meister FC Bayern München entdeckt. Nach seiner letzten Saison bei den Bayern, in der er für deren Amateure mit 24 Treffern Torschützenkönig der Regionalliga Süd wurde, wechselte Misimović 2004 auf Empfehlung seines Trainers Hermann Gerland (zuvor Trainer des VfL Bochum), zum VfL Bochum und entwickelte sich dort immer weiter zu einer Alternative im offensiven Mittelfeld. Nach dem Abstieg des VfL in die Zweite Bundesliga wurde Zwetschge, wie er von seinen Fans genannt wird, schnell zum Stammspieler. Er gilt als technisch beschlagen, dribbel- und schussstark, allerdings wird ihm häufig Lauffaulheit und fehlende Konstanz vorgeworfen.

1. FC Nürnberg

Zur Saison 2007/2008 wechselte der Spieler mit Auslaufen seines Vertrags ablösefrei vom VfL Bochum zum 1. FC Nürnberg, wo er einen Vertrag bis 2011 unterschrieb. Neben sportlichen sprachen für ihn familiäre Gründe für den Gang Richtung Süden. Sein Start an der Pegnitz war äußerst erfolgreich. Misimović wurde auf Anhieb einer der wichtigsten Spieler der Offensive und nach dem ersten halben Jahr von den Fans in einer Internetabstimmung zum Cluberer der Hinrunde gewählt[1]. Mit fünf Toren (davon zwei Strafstöße) war er zu diesem Zeitpunkt ebenfalls bester Torschütze. In der Winterpause verstärkten sich Leistenprobleme, die er schon in der Hinrunde hatte[2], weshalb er das Trainingslager in Portimão vorzeitig verließ[3] und im ersten Spiel der Rückrunde fehlte. Im zweiten Spiel am 9. Februar 2008 erlitt er einen Bänderriss und fiel erneut für einige Zeit aus[4]. So konnte er auch im UEFA-Pokal gegen Benfica Lissabon nicht spielen. Erst am fünften Rückrundenspieltag kam er wieder zum Einsatz, als er im Auswärtsspiel gegen Hannover 96 gemeinsam mit dem Langzeitverletzten Róbert Vittek in der 46. Minute eingewechselt wurde. Bereits in der 52. Minute schoss er ein Tor.[5] Am 26. Spieltag schoss er bei einem Heimspiel den Führungstreffer gegen den FC Bayern (Endstand 1:1).[6] Dieses Tor wurde im Voting der ARD Sportschau zum Tor der Woche gewählt.[7] Am Ende der Saison war er mit zehn Ligatoren der beste Torschütze des Vereins.[8] Misimović war der erste Spieler, der aufgrund des Abstiegs den Wunsch äußerte, den Verein zu verlassen.[9]

VfL Wolfsburg

Zur Saison 2008/09 wechselte er für eine Ablösesumme von 3,9 Millionen Euro zum VfL Wolfsburg.[10] Dort kam er in der ersten Saisonhälfte auf fünf Tore und zehn Vorlagen und wurde vom Fußballfachmagazin Kicker zum besten offensiven Mittelfeldspieler der Hinrunde ernannt.[11] Am Ende der Saison stellte er neben seinen 7 Saisontoren mit 20 Torvorlagen einen neuen Bundesligarekord auf und hatte damit großen Anteil am Gewinn der Deutschen Meisterschaft des VfL Wolfsburg.[12]

Anfang August 2009 bestätigte Misimović, dass er seinen Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2013 verlängert.[13]

Nationalmannschaft

Seit 2004 ist Zvjezdan Misimović auch Nationalspieler für Bosnien-Herzegowina, wo er zwischenzeitlich auch die Rolle des Kapitäns innehatte. Am 8. April 2008 trat er aus der Nationalmannschaft zurück, da er mit Verletzungen zu kämpfen hatte und die Doppelbelastung zugunsten des Nürnberger Abstiegskampfes vermeiden wollte.[14] Kurze Zeit später hat er seine Entscheidung nach einem Gespräch mit Nationaltrainer Meho Kodro rückgängig gemacht.

Titel / Erfolge

  • Deutscher Meister 2003 mit Bayern München
  • Deutscher Meister 2009 mit dem VfL Wolfsburg
  • Deutscher Vize-Meister 2004 mit Bayern München
  • DFB-Pokal-Sieger 2003 mit Bayern München
  • Aufstieg in die 1. Bundesliga 2006 mit dem VfL Bochum
  • Deutscher B-Junioren-Meister 1997 mit Bayern München
  • Deutscher A-Junioren-Meister 2001 mit Bayern München

Weblinks

Einzelnachweise

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